Österreichische Gemütlichkeit
Gestern war "ORF-Lange Nacht der Museen". Ich hatte einen "Schlachtplan" erstellt, um die sehr großen (und sehr kostspieligen) Museen auf einen Schlag zu besuchen (und ich muss jetzt zugeben, dass der Plan überhaupt funktioniert hätte).
Der Plan wurde jedoch von Anfang an durchkreuzt, da ein österreichischer Freund auch mitkommen wollte. Und er wollte den Tag ganz österreichisch planen. Ich war selber irgendwie neugierig und habe schließlich anstandslos mitgemacht.
Wir trafen uns schon am Nachmittag im Stadtbad Amalienbad, das sich in der Nähe meiner Unterkunft befand.
Stadtbad Amalienbad (Ich habe selber keine Fotos drin gemacht. Es versteht sich von selbst, dass im Schwimmbad und in der Sauna keine Fotos gemacht werden dürfen).
Obwohl das Bad zum städtischen Badebetrieb gehört, war es wirklich super sauber (das kann man in Berlin gar nicht mehr behaupten).
Ich fand ziemlich interessant: Eigentlich hätte ich nach Entspannung gesucht, nachdem ich zuerst lange in Museen unterwegs wäre. Österreicher gehen jedoch ganz anders an die Sache heran: erst entspannen und dann durchstarten. Ein bisserl schwimmen, ein bisserl saunen, und zwischendurch immer Kaffee und ... Alkohol 😅 Aber irgendwie fand ich diese Gemütlichkeit sehr entschleunigend...
